01/04/2012 rus.DELFI.ee
Auf Initiative des Abgeordneten Juku-Kalle Raid wurde ein Brief an die russische Regierung und das Parlament geschickt, den neun Mitglieder des estnischen Parlamentes unterschrieben haben; er enthält die Forderung, die Bandmitglieder von Pussy Riot freizulassen und die Menschenrechte zu achten.
„Mit diesem Brief wollen wir der russischen Regierung und der Staatsduma nahe bringen, dass das Rechtssystem in einem Mitgliedsstaat des Europarates, dem Russland seit 1996 angehört, unter gar keinen Umständen von der politischen Macht abhängig sein darf.
[…]
Diese Frauen wurden gestützte auf den Paragraphen über Rowdytum verhaftet. Aber allen ist klar, dass sie gegen die Wahlen protestiert haben, gegen das autoritäre Regime Vladimir Putins und gegen das Fehlen der Redefreiheit in Russland“, zitiert Eesti Ekspress den Text des Briefes.
„Wir sind solidarisch mit den Menschen, Bürgern Russlands, denen die Lage in Russland bewusst ist und die die festgehaltenen Punk-Musikerinnen als Häftlinge aus Gewissensgründen bezeichnen, die wegen des Ausdrucks ihrer Weltanschauung verfolgt werden.
[…]
Mit diesem Brief bitten wir die Machthaber Russlands, die Bandmitglieder von Pussy Riot frei zu lassen und einen normalen und wirksamen Dialog mit der Opposition zu beginnen sowie darum, allen Bürgern Russlands, die für die Entwicklung ihrer Heimat eine Alternative zur Politik der jetzigen Machthaber sehen,  den Raum und die Möglichkeit  zu geben sich zu äußern."
 
Den Brief haben unterschrieben:
 
Juku-Kalle Raid
Marko Mihkelson
Urmas Reinsalu
Margus Tsahkna        
Andres Herkel
Liisa Pakosta               
Tarmo Leinatamm
Raivo Järvi
Aivar Riisalu
 
http://rus.delfi.ee/daily/estonia/deputaty-rijgikogu-napravili-pismo-putinu-osvobodite-pussy-riot.d?id=64165167